Bachraiber e.V.

Bachraiberfasnet 2019


Gränzbote vom 27.01.2019:
Für die Stettener Bachraiber hat die heiße Phase der Fasnetszeit mit dem traditionellen Ausschellen begonnen. Die Narren hatten sich dafür allerbestes Wetter ausgesucht. Die Gruppe der Ausscheller, auch bekannt als die „Wilden 13“, gab den Einwohnern von Stetten an verschiedenen Plätzen des Ortes den närrischen Fahrplan bekannt mit dem Vers „Stettener Narre schaltet de Karre, zieht de Pflueg und fresset it gnueg“. Wer sich sofort dazu entschließen konnte, dem wurden gleich Eintrittskarten für den großen Ball der Bachraiber am Freitag, 1. März, im Gemeindezentrum verkauft. Es wird erstmals am Fasnetsfreitag keine Abendkasse geben. Die Bachraiber feiern in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen als Narrenverein, deshalb versprechen sie ein besonderes Programm am bunten Abend. Die drei Vorverkaufsstellen sind: Bäckerei Buschle in Stetten, Neukauf in der Vorstadt und Gasthaus „Lamm“ in Stetten.




Bunter Abend 2019

 
Gränzbote vom 03.03.2019:

Der Fasnetfreitagabend ist für Stettener Bachraiber ein ganz wichtiger Termin. Da heißt es, den großen Ball im seit Wochen närrisch dekorierten Gemeindezentrum (GZ) bis spät in die Nach hinein zu feiern und zu festen.

Auch diesmal ist es dem Orga-Team wieder bestens gelungen, einen fröhlichen, mit viel Mutterwitz gestalteten Abend auf dem „Bauernhof“ zu feiern. Schon eine Stunde vor der Zeit war auf dem Stettener Bauernhof fast kein Platz mehr zu finden. „Ausverkauft“ war seit Tagen auf den Plakaten zu lesen.

Alles war gerichtet. Doch oh Schreck, oh Graus. Pünktlich zum Auftakt streikt der große Vorhang im GZ, und das treibt den Verantwortlichen der Bachraiber den Schweiß ins Gesicht. „Seit 30 Johr ist des in Murks“ war noch das Gelindeste was zu hören war. Und dann war es soweit: Zusammen mit dem „Lausitzer“ trällerten die Stettener den Stettemer Narrenmarsch. Schnell war das Vorhang-Malheur vergessen. Auch das Malheur, dass der Stettener Obernarr Manuel das Bett hüten musste und nicht da sein konnte.

Bauernverbands-Bezirksvorstand Albert Aicher (Alexander Lux) übernahm den Part und führte in bewährter Manier durch das fast dreistündige Programm. Da durfte weder die Kuh Elsa noch die Dorfrocker („I bin a Dorfkind, darauf bin i stolz“) fehlen. Höhepunkt des Abends war das „Agrar-Herzblatt“, das den närrischen Gästen vor Lachen die Tränen in die Augen trieb. Die elf Bachraiber-Mitglieder, die die Partnersuche auf der Bühne inszenierten, warteten mit Sprüchen auf, die man nicht immer erwartet hatte. Das Narrenvolk kam aus dem Beifall-Klatschen nicht mehr heraus. Darüber hinaus war es die schwungvolle Emminger Garde („Da waren vor Jahren schon die Mütter der Gardemitglieder im GZ“), die ebenfalls wie die „Bachraiber-Mädels“ (in tollen roten Gummistiefeln und Dirndl) nicht ohne eine Zugaben von der Bühne kamen. Nicht fehlen durften die VfL-Ringer, die mit den beiden Senioren Dietmar und Walter, Akrobatik vom Feinsten zeigten, bis dann das „Dorfgschwätz“ (Bachraiberfrauen) und die Stettener Landjugend das Ende einläutete.

Bachraiber-Vorstand Epsch hatte zum Schluss alle Hände voll zu tun, um allen „Danke“ zu sagen, die in wochenlanger Arbeit dazu beigetragen hatten, dass es wieder ein toller Abend wurde, an dem man noch lange zurückdenken wird. Wieder einmalig war das grandiose Bühnenbild aus dem Malerpinsel von Heinrich Bladt und Manfred Schmuck mit ihrem Team.

 

 

 




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